Jagdgelüste
Veröffentlicht: November 5, 2011 Einsortiert unter: Lasterhaft, REIMERLEIEN, Stümperhaft | Tags: brunft, gedicht, reim, vers, wildschwein Schreibe einen Kommentar »Wie mancher weiß, ereilt die Brunft
nicht nur im Wald das Schalenwild
denn wider jegliche Vernunft,
auch Herbert dies und jenes schwillt.
Erschien ihm in der Nacht gar hold
sein Weib, das tags recht mager deuchte,
farbloses Haar leuchtete Gold,
weswegen er vor Wonne keuchte.
Und ihr versprach, sie zu verwöhnen,
nie mehr sollt‘ sie im Bette frieren.
Doch Herberts raubtierhaftes Stöhnen,
tat seine Frau nur wenig inspirieren.
Verfasst für das Gedichtespiel November 2011 aus den Vorgaben:
Vernunft – Gold – verwöhnen – frieren – mager
Mit E-Post wär‘ das nicht passiert …
Veröffentlicht: Mai 13, 2011 Einsortiert unter: REIMERLEIEN, Stümperhaft | Tags: briefmarke, e-post, gedicht, post, reim, vers 1 Kommentar »Wenn man sie braucht, das ist bekannt, 
sind Briefmarken meist nicht zur Hand.
Wär‘ eine nur zur Hand gewesen,
würd‘ pünktlich SIE die Zeilen lesen,
die Du ihr schriebst. SIE würde gurren,
vor Wonne wie ein Kätzchen schnurren,
sich noch einmal erweichen lassen.
Doch wollen wir zusammenfassen:
Die Post war zu. Kein Brief kam an,
SIE nahm sich einen and‘ren Mann,
SIE, Deine süße Zuckerpuppe -
und Du weinst heiße Tränen in die kalte Erbsensuppe.
Beitrag zum aktuellen Dichterspiel Mai 2011 verfasst zu den Vorgaben:
Erbsensuppe, Briefmarke, gurren, lesen, weich
Gewollt und nicht gekonnt
Veröffentlicht: Februar 25, 2011 Einsortiert unter: Stümperhaft | Tags: dichtkunst, fuchs, gedicht, kommerz, reim Schreibe einen Kommentar »Es sitzt der Fuchs, es dampft der Kopf,
was ist er doch für’n armer Tropf.
Er soll was reimen, das Herzen bricht -
Stroh zu Gold – und kann es nicht!
Unrein, rein und Assonanz
verwirren ihn am Ende ganz.
Klingend oder stumpf -
Fuchs wird es ganz dumpf.
Übergehend, überschlagend -
Fuchs verzweifelt lauthals klagend.
Darum reimt er halt kreuzbrav
A b a b wie ein Schaf.
Hohe Dichtkunst ist das nicht,
wohl noch nicht mal ein Gedicht.
Immer gleiches, Herz auf Schmerz
Doch egal, ist nur Kommerz!
Fuchsgedicht 2010 für Dichterwettbewerb von Spee
Angstpatient
Veröffentlicht: Februar 24, 2011 Einsortiert unter: Stümperhaft | Tags: aberkannt, doktortitel, gedicht, reim, zahnarzt, zähne Schreibe einen Kommentar »Kaum hockte ich im Stuhl, hab’ ich erkannt:
Der Doktor ist ne echte Pfeife, und mir graute,
Dass er womöglich noch den Rest versaute,
An einer Stelle, höchst intim und recht pikant.
Und in der Tat: Seither die absolute Flaute,
Nicht mal elektrisch oder notfalls mit der Hand…
Es dauerte, bis ich es endgültig verstand,
Dass er mir samt und sonders alles ausbaute,
Nachdem er kurz in meinen Mund schaute.
Der Beißerchen bin ich seither komplett entmannt,
Ihm kam sein Doktortitel kurz danach abhand’.
Für das “Gedichtespiel” Anfang 2010 verfasst aus den Vorgaben
Doktor – Pfeife – hocken – pikant – elektrisch
…und gerade wieder zu gewisser Aktualität gelangt

